Aktuelles

06.10.17

Im Frühjahr 2017 wurde die Novelle zur Düngeverordnung verabschiedet und zum 02. Juni 2017 in Kraft gesetzt. Durch zahlreiche Neuregelungen und Verschärfungen wird das zu einer veränderten Düngepraxis in der Landwirtschaft führen.

Was im Einzelnen auf die Betriebe zukommt und wie wir Sie mit unserer neuen Schlagkartei
Acker24 zukünftig unterstützen können, möchten wir Ihnen an folgenden Terminen vorstellen:

Dienstag, den 10.10.2017 um 09:30 Uhr in Schweringen
Verwaltung Schweringen, Industriestraße 2, 27333 Schweringen

Donnerstag, den 12.10.2017 um 19:00 Uhr in Steyerberg
Waldhotel Süllhof, Kirchstraße 41, 31595 Steyerberg

Montag, den 16.10.2017 um 19:00 Uhr in Emtinghausen
Die Waldschänke, Syker Straße 89, 27321 Emtinghausen

Dienstag, den 17.10.2017 um 19:00 Uhr in Wendenborstel
Gasthaus Beermann, Wendenborsteler Straße 33, 31634 Steimbke

Twistringen, den 19.10.2017 um 09:30 Uhr in Twistringen
Geschäftsstelle Twistringen, Konrad-Adenauer-Str. 41, 27239 Twistringen

Themen:
DüngeVO – Was kommt auf uns zu?
Referentin: Mareike Schünemann, Raiffeisen Mitte

Acker 24 ­– Die Ackerschlagkartei der Raiffeisen-Mitte
Referent: Hauke Dankleff, Raiffeisen Mitte

Weitere Informationen zu Acker24 finden Sie hier >>>

29.09.17

Der neue Raiffeisen-Markt in Visbek hat auf 350 m² Verkaufsfläche im Außenbereich und 790 m² im Innenbereich, die ganze Bandbreite an Produkten für Hobbytierhalter, Haushalt, Freizeit, Handwerk, Garten. Hinzu kommt eine große Auswahl an hochwertiger Multifunktions-, Arbeits- sowie Reitbekleidung, Handschuhen, Arbeits- und Outdoorschuhen. Die Adresse des neuen Marktes: Rechterfelder Str. 23, in 49429 Visbek. Zu den Fotos >>>

Top-News

Die Europäische Kommission plant offenbar die Kappung der Direktzahlungen aus der Ersten Säule auf einen jährlichen Betrag zwischen 60 000 Euro und 100 000 Euro je landwirtschaftlichen Betrieb. Das geht aus einem internen Papier der Brüsseler Behörde zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 hervor, der AGRA-EUROPE vorliegt. Die offizielle Vorstellung der Mitteilung dazu durch EU-Agrarkommissar Phil Hogan ist für den 29. November geplant.

 

Durch die Kappung soll die Verteilung der Mittel „gerechter“ werden, da der EU-Kommission zufolge gegenwärtig etwa 20 % der Landwirte zusammen rund 80 % der Direktzahlungen erhalten. Ziel müsse es vor allem sein, die Mittel eher den mittelständischen - 5 ha bis 250 ha - und kleinen Familienbetrieben - mit weniger als 5 ha - zukommen zu lassen. Dazu sei eine Umverteilung der jetzigen Zahlungen notwendig, heißt es in dem Bericht.

 

Dem Papier zufolge sieht die Kommission einen Investitionsstau in der Landwirtschaft, zu dessen Abbau die Europäische Investitionsbank (EIB) den Landwirten mehr Unterstützung zukommen lassen soll. Des Weiteren wird erwogen, die Landwirtschaft im Rahmen der zukünftigen GAP auch beim Management verschiedener Risiken stärker zu unterstützen. Vorstellbar ist für die Brüsseler Beamten hier die Einrichtung von Krisenfonds.

 

Darüber hinaus sollte nach den Überlegungen der EU-Kommission den Bauern auch dabei geholfen werden, ihre Position in der Wertschöpfungskette zu stärken, damit sie auf dem Markt ein höheres Einkommen erzielen können. In dem Zusammenhang wird darauf verwiesen, dass das mittlere Einkommen der Landwirte in allen EU-Staaten noch deutlich unterhalb des Durchschnittseinkommens aller Beschäftigten liegt.

 

Schließlich stellt die Kommission fest, dass die Agrarwirtschaft auch für neue Landwirte attraktiver zu machen sei, um eine Verjüngung der Bevölkerung in den ländlichen Regionen Europas zu erreichen. In dem internen Papier wird angeregt, dass die GAP nach 2020 auch Strukturprobleme im ländlichen Raum angehen müsse. Zudem sei mehr beim Kampf gegen den Klimawandel und zur Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen (UN) für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu unternehmen. AgE

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Einen massiven Rückgang der Insektenpopulation in Teilen Deutschlands hat ein internationales Forschungsteam festgestellt; es bleibt aber bei den Ursachen vage. Nach den Untersuchungen der deutschen, niederländischen und britischen Wissenschaftlern bestehende Gruppe kam es seit den neunziger Jahren einen Biomasseverlust bei den Fluginsekten zwischen 76 % und 81 %. Die Erhebungen seien dabei über 27 Jahre an 63 Standorten in Schutzgebieten unterschiedlichster Lebensräume des Offenlandes überwiegend in Nordwestdeutschland erfolgt. Der Rückgang sei überwiegend im Flachland festgestellt worden.

 

In ihrer in der internationalen Online-Fachzeitschrift „PLOS ONE“ veröffentlichten Studie weisen die Forscher darauf hin, dass die in die statistische Auswertung eingeflossenen Daten zu Veränderungen des Klimas und von Biotopmerkmalen den überwiegenden Teil der Insektenverluste nicht erklärten. Gleichzeitig räumen die Wissenschaftler ein, dass mangels verfügbarer Daten die potentiellen Einflussfaktoren, so zum Beispiel die Pflanzenschutzmittelbelastung aus direkt umliegender Agrarnutzung, nicht berücksichtigt werden konnten, weil die Datenlage dazu nicht transparent sei.

 

Nach Auffassung des Präsidenten des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Olaf Tschimpke, kann dennoch ein Zusammenhang zwischen der Landwirtschaft und dem Insektensterben hergestellt werden. Allein die Tatsache, dass es sich bei allen Untersuchungsflächen um verinselte Standorte innerhalb von Schutzgebieten handle, in deren Umfeld zu mehr als 90 % eine konventionelle Agrarnutzung stattfinde, lege einen negativen Einfluss durch die Landwirtschaft nahe, so Tschimpke. Er rief deshalb die zukünftige Bundesregierung dazu auf, sich umgehend auf EU-Ebene für einen Kurswechsel in der Agrarpolitik einzusetzen sowie einen Schwerpunkt auf die Erforschung und den Schutz der biologischen Vielfalt zu legen.

 

Der NABU fordert darüber hinaus ein deutsches Zentrum für Biodiversitäts-Monitoring in Trägerschaft von Wissenseinrichtungen sowie den zügigen Aufbau eines bundesweiten Insekten-Monitorings. Als Vorbild für ein bundesweites Insekten-Monitoring könnte dem Verband zufolge Nordrhein-Westfalen dienen, wo in diesem Jahr die Beprobung auf 100 Standorten angelaufen sei. AgE

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